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"Es ist mehr Vorfreude als Nervosität"


Anett Jambor
(Foto: Gantenberg)
[12.07.2005] Nach den Deutschen Meisterschaften in Wattenscheid begann für Trackteam-Hochspringerin Anett Jambor die Vorbereitung auf die U23-EM in Erfurt. Denn obwohl die Athletin vom TV Gelnhausen die Norm des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) von 1,87 Metern im Verlauf der Saison nicht überspringen konnte, wurde die DM-Vierte für das "Heimspiel" nominiert.

Wie laufen Ihre Vorbereitungen auf die U23-EM Frau Jambor?
Ich hab die vergangene Woche gut trainieren können, vor allem das Techniktraining hat gut geklappt. In der Uni war ich kaum, weil das zu viel Stress gewesen wäre. Und da ich die Prüfungen nächste Woche sowieso nicht schreiben kann, verpasse ich auch nichts. Drei Tage vor dem Wettkampf fahre ich dann mit Ariane Friedrich, der zweiten deutschen Starterin, nach Erfurt.

Haben Sie überhaupt damit gerechnet, ohne erfüllte DLV-Norm, nominiert zu werden?
Nachdem ich es bei den Deutschen Meisterschaften in Wattenscheid verpatzt habe eigentlich nicht. Über die 1,84 Meter in Bühl bin ich so hoch drüber gesprungen, dass ich wusste, dass die 1,87 Meter auf jeden Fall drin sind. Das wollt ich dann in Wattenscheid auch beweisen. Warum es letztendlich nicht geklappt hat, kann ich gar nicht genau sagen, aber es waren nur Kleinigkeiten, denn es waren einige gute Sprünge dabei.



Hochspringerin Anett Jambor
(Foto: Gantenberg)

In der Meldeliste rangieren Sie mit Ihrer Saisonbestleistung von 1,84 Metern im Mittelfeld. Ist ein Platz unter den besten Acht möglich?
Wenn alle antreten, sind wir in Erfurt 13 Springerinnen. Im Finale bin ich schon, da die Qualifikation am Donnerstag ausfällt. Somit ist das schon drin.

Die EM ist erst Ihr zweiter Auftritt im Trikot der deutschen Nationalmannschaft bei Meisterschaften . Sind Sie schon sehr nervös vor dem Erfolgsdruck?
Ich bin schon die ganze Zeit mit den Gedanken bei der EM in Erfurt. Der Druck, den ich verspüre, kommt ganz von mir. Ich weiß, was ich drauf hab, will es endlich zeigen. Dafür ist das internationale Umfeld eine optimale Motivation. Es ist mehr Vorfreude als Nervosität.

Was erwarten Sie persönlich von der EM?
Ich will meine Bestleistung steigern. Eine Höhe um die 1,87 Metern ist durchaus drin. Welche Platzierung man damit erreicht, kann ich nicht sagen. Mit 1,88 Metern steht man schon an fünfter Stelle in der Meldeliste.

Die Startzeiten von Anett Jambor bei der U23-EM:

Hochsprung: Finale: 15. Juli, 16 Uhr.


(mn)