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Rückblick auf die bisherigen U23-Europameisterschaften
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1. U 23-EM in Turku (10. bis 13. Juli 1997):

Im finnischen Turku treten 727 Athleten aus 38 der 48 Mitgliedsnationen des Europäischen Leichtathletik-Verbandes (EAA) zur Premiere der U23-EM an. Prominentester Starter ist Zehnkämpfer Frank Busemann (Dortmund). Der Olympia-Zweite von Atlanta gewinnt die 110 m Hürden in 13,54 Sekunden. Und gleich die erste Auflage dieser Titelkämpfe erweist sich als Sprungbrett für die Talente. Martin Buß (Berlin), Silbermedaillengewinner im Hochsprung, wird zwei Jahre später in Edmonton Weltmeister. Und Nadine Kleinert (Magdeburg), 2004 in Athen Olympia-Zweite, gewinnt in Turku das Kugelstoßen mit 18,27 m.

2. U 23-EM in Göteborg (29. Juli bis 1. August 1999):

In Göteborg sind 790 Athleten aus 45 Nationen gemeldet. Nils Schumann aus Erfurt nutzt ein Jahr nach seinen drei Triumphen - er wurde Freiluft-Europameister, siegte auch bei der Hallen-EM und wurde Weltcupsieger - die U 23-EM mit Erfolg als Härtetest auf dem Weg zur WM in Sevilla. Über seine Spezialstrecke gewinnt der gebürtige Bad Frankenhäuser in 1:45,21 Minuten, dann triumphiert er mit der deutschen 4x400-m-Staffel. Ein Jahr später wird Nils Schumann Olympiasieger.

3. U 23-EM in Amsterdam (12. bis 15 Juli 2001):

Tobias Unger aus Kornwestheim, der 2004 bei den Olympischen Spielen in Athen ins Finale stürmt, belegt im Nieselregen von Amsterdam in 21,20 Sekunden den siebenten Platz. Auch international sind Top-Stars dabei. Über die 400 m zum Beispiel holt Juri Borsakowski die Goldmedaille. Über seine Spezialdisziplin, der 800 m, wird der Russe 2004 in Athen sogar Olympiasieger. Oder der Stabhochsprung der Frauen: Die inzwischen für Erfurt startende Annika Becker, 2003 in Paris Vize-Weltmeisterin, holt in Amsterdam die Silbermedaille.

4. U 23-EM in Bydgoszcz (17. bis 20. Juli 2003):

Der gefeierte Star der Titelkämpfe ist Jelena Isinbajewa. Die Russin, die inzwischen mit 4,92 m den Weltrekord bei den Frauen hält, gewinnt in der polnischen Metropole im Stabhochsprung der Frauen mit 4,65 m und Carolina Klüft gewinnt im Weitsprung (6,68 m). Die Schwedin wird nur 13 Monate später in Athen Olympiasiegerin im Siebenkampf.