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Polen baut auf Radoslaw Poplawski


Polen
[10.07.2005] Vor zwei Jahren war Polen mit dem Rückenwind des Heimvorteils die zweitstärkste Nation bei der Europameisterschaft U23 in Bydgoszcz. Bei der Neuauflage in Erfurt (14. bis 17. Juli) wird dieses Erfolgserlebnis von 16 Medaillen zwar nur schwer zu wiederholen sein, aber trotzdem reisen die Osteuropäer mit einigen aussichtsreichen Startern, die ein respektables Abschneiden garantieren können, nach Thüringen.

Gold ins Visier nimmt der Hindernisläufer Radoslaw Poplawski, der in der Punkte-
Weltrangliste des Weltverbandes IAAF in seiner von den Afrikanern bestimmten Disziplin auf einem respektablen 14. Platz geführt wird.

Der 22-Jährige verfügt auch über bereits ausreichend internationale Erfahrung, die er in Erfurt ausspielen kann. 2001 war er bereits U20-Europameister, 2003 wurde er bei der U23-EM ebenso Zweiter wie beim Europacup. Im letzten Jahr stand er bei den Olympischen Spielen in Athen im Finale und auch in der aktuellen Freiluftsaison überzeugte er schon mit Rang zwei beim Europacup in Florenz. Der Titel im Steigerwaldstadion kann also nur über ihn führen.

Michal Bieniek in Top-Form

Der 21 Jahre alte Hochspringer Michal Bieniek gilt ebenfalls als sicherer Medaillentipp. Er ist in diesem Sommer schon 2,36 Meter gesprungen und bestätigte seine gute Form vor zwei Wochen mit einer blitzsauberen Serie und einer Höhe von 2,34 Metern, die ihm den nationalen Meistertitel bescherte. Mit dem dort getankten Selbstvertrauen wird er im Steigerwaldstadion unter anderem den tschechischen Olympia-Dritten Jaroslav Baba (Tschechische Republik) herausfordern und auf seine erste internationale Medaille hoffen.

Die Läufer Daniel Dabrowski (400m) und Ireneusz Sekretarski (1.500m) haben darüber hinaus ebenso Medaillenchancen wie der Geher Rafal Augustyn und der Diskuswerfer Piotr Malachowski. Bei den Frauen ruhen die Hoffnungen vor allem auf der nationalen Hochsprung-Meisterin Anna Ksok und der 6.000-Punkte-
Siebenkämpferin Karolina Tyminska.
(fc)