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U23-EM gilt als wichtige Zwischenstation


Hansjörg Wirz
(Foto: EAA)
[14.07.2005] Am Vortag der heute beginnenden Europameisterschaft U23 in Erfurt (14. bis 17. Juli) haben die Verantwortlichen im Europäischen und auch im Deutschen Leichtathletik-Verband die Bedeutung dieser Veranstaltung herausgestellt. EAA-Präsident Hansjörg Wirz sagte: „Die U23-EM ist für uns sehr wichtig. Wir haben die Aufgabe, dass sich neue Generationen entwickeln können.“

Die erfolgreichen Jugendlichen sollen so ein Sprungbrett in den Erwachsenenbereich bekommen. 811 Athleten (465 Männer, 346 Frauen) aus 41 Nationen nehmen in den nächsten vier Tagen in Thüringen die Gelegenheit wahr, diese Brücke zu schlagen. Es ist die fünfte Auflage der Titelkämpfe, die 1997 im finnischen Turku ihre Premiere feierten.

Viele große Namen wie Yelena Isinbayeva (Russland), Christian Olsson (Schweden) oder Tatjana Kotova (Russland) sind in den Ergebnislisten der Vergangenheit zu finden. Siebenkampf-Olympiasiegerin Carolina Klüft (Schweden) peilt in Erfurt ihren bereits zweiten U23-EM-Titel an.

Weltklasseniveau

Die Herausforderung dieser kontinentalen Veranstaltung nimmt man auch im Deutschen Leichtathletik-Verband vollauf an. Generalsekretär und Sportdirektor Frank Hensel stellte fest: „Diese Altersgruppe hat für uns eine besondere Bedeutung. Es hat sich bewährt, eine solche Meisterschaft als Zwischenstation einzubauen. In Erfurt wird in den nächsten Tagen in manchen Disziplinen absolute Weltklasse angeboten. Der Standard dort ist durchaus mit internationalen Top-Meetings zu vergleichen.“

Auf diese Denkweise stößt man nicht nur bei Funktionären, sondern auch bei den deutschen Athleten selbst. Hürdensprinter Kai Doskoczynski (LAC Quelle Fürth/München/Würzburg) erklärte etwa: „Für mich ist die U23-EM ein Zwischenziel zu den Olympischen Spielen 2008 in Peking.“ Im Steigerwaldstadion werden sicherlich eine ganze Reihe Teilnehmer zu sehen sein, die dann auch in drei Jahren in China im Mittelpunkt stehen können.
 (fc)